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Die Geschichte des Hopfenanbaus und Brau

Die Heimat des Hopfens ist Asien. Die Völker in Mesopotamien und im Alten Ägypten haben bereits Getränke aus Weizen und anderen Pflanzen zubereitet. Auch die slawischen Völker haben beim Brauen von Bier den trockenen Hopfen verwendet und bei der Völkerwanderung hat man den Hopfen auch in unsere Orte gebracht.
Man hat den Hopfen als Kulturpflanze bereits im achten und neunten Jahrhundert in Frankreich und in Bayern angebaut. Man hat damals das Bier in Klöstern gebraut, der Hopfen wurde anfangs aber überall angebaut, wo die Brauereien standen. Erst später wurde der Hopfen in den nach Lage, Erde und Klima günstigen Regionen angebaut. Der Hopfenanbau ist im 16. Jahrhundert aufgeblüht, und zwar lagen in Europa die Zentren der Hopfenanbau in Tschechien und in Bayern.

Im Grundbuch der Herren von Škofja Loka findet man die Belege, dass in Slowenien der Hopfen zum Bierbrauen bereits um das Jahr 1160 angebaut wurde. Für einen Bruch in der Entwicklung des Hopfenanbaus in Slowenien galt die Gründung der landwirtschaftlichen Gesellschaften zu Maria Theresias Zeit, zwischen 1764 und 1767, denn die Gesellschaften haben den Anbau von zahlreichen Industriepflanzen, darunter auch Hopfen, gezielt gefördert und vorangetrieben. Ein intensiverer Hopfenanbau begann nach dem Jahr 1870, und zwar in der Region Untere Savinja Tal.

Das erste Hopfenfeld im Unteren Savinja Tal hat der damalige Schlosswärter Josip Bilger beim Schloss Neue Cilli (Novo Celje) 1876 gepflanzt. Als Anfang der Anbau der Sorte Savinja Golding gilt das Jahr 1886, wenn Janez Hausenbichler und Karl Haupt die ersten Versuche durchgeführt haben.

Das Brauereiwesen in Slowenien hat genau so eine lange Tradition, denn die ersten bewahrten Unterlagen über das Bierbrauen in unserer Region reichen in das 13. Jahrhundert. Am Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die handwerklichen Brauereien schnell im Land verbreitet und die größten haben bis zu 3.000 hl Bier gebraut. Nach dem ersten Weltkrieg sind alle slowenischen Brauereien langsam in einer Aktiengesellschaft verschmolzen. Vrhnika und Mengeš haben 1922 mit dem Bierbrauen aufgehört, für Kočevje, Kranj und Žalec bedeutete das Jahr 1925 das Ende der Produktion. Nach dem zweiten Weltkrieg haben drei große Brauereien, Union, Laško und Talis eine feste Position erlangt. Es entstanden aber auch einige neue kleinere Brauereien, wie Adam Ravbar in Domžale, Kratochwill und andere.

Savinjski golding je avtohtona slovenska vrsta, ki je bila v naše kraje prinešena v 19. stoletju iz Angleške sorte Fuggle. Sorta je znana po svoji plemeniti aromi in nežni grenkobi.

Savinjski golding

Wie ist es Gemacht?

Hopfen (Humulus lupulus L.) gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Hopfen ist eine mehrjährige Industriepflanze, die aus Asien stammt. Hopfen wird wegen seinem bitteren klebrigen Inhaltstoff – Lupulin angebaut. Lupulin ist gelber Staub an den Deckblättern der Dolden, der die Bitterkeit und aromatischen Stoffe beinhaltet.
Zum Brauen werden ausschließlich die Dolden der weiblichen Hopfenpflanzen verwendet; der unterirdische Teil der Pflanze ist der Wurzelstock, der mehrjährig ist, die oberirdischen Teile sind: Stängel oder Reben, Blätter und Geiztriebe und Blüten und Dolden – Frucht. Alle oberirdische Teile sind einjährig: im Herbst sterben sie ab bzw. sie werden geerntet und im Frühling treiben aus dem Wurzelstock neue Triebe aus. Die männlichen Pflanzen werden vernichtet, weil eine Befruchtung durch den Pollen männlicher Pflanzen die Qualität der Ernte verringert.

Hopfen wird spät im Sommer geerntet (von Mitte August bis Anfang September), wenn die Dolden maximal die wirtschaftlich interessanten Inhaltstoffe beinhalten.
Hopfen wird meistens in der Brauerei als Zugabe bei der Bierproduktion verwendet, einen geringeren Anteil nutzt man auch in der Pharmazie und in der Kosmetik. Hopfen ist bei der Bierproduktion unersetzlich, denn seine Inhaltstoffe verleihen dem Bier die abgerundete Bitterkeit und das Aroma.
Die berühmtesten slowenischen Sorten von Hopfen sind Savinjas Golding, Aurora, Bobek und Celeia.

Gilt als das beliebteste Alkoholgetränk in der Welt und gleichzeitig zeichnet es sich durch eine mehr als tausendjährige Tradition aus. Die Anbauverfahren haben sich im Laufe der Geschichte verändert, aber die Inhaltstoffe bleiben unverändert.

Inhaltstoffe des Biers
Hopfen wird in Brauerei aus mehreren Gründen verwendet: er gibt dem Bier den Geschmack, vor allem die Bitterkeit und das Aroma. Wegen seiner konservierenden Wirkung verlängert sich auch die Haltbarkeit des Bieres. Dank Hopfen bleibt der Geschmack erhalten und der Schaum wird stabilisiert.
Malz ist ein durch Mälzung gekeimtes Getreide. In der Brauerei wird die Gerste am häufigsten verwendet, manchmal aber auch Weizen, Roggen und Buchweizen. Die wichtigste Verwendung von Malz ist beim Bierbrauen. Die freigesetzte Maltose ist wichtig bei weiteren Herstellungsprozessen von Bier.
Hefe ist ein weiterer wichtiger Inhaltstoff. Durch die Hefe fermentiert das Bier und der Zucker wird zu Alkohol und Kohlendioxid abgebaut. Hefe bewirkt auch auf das Aroma und den Geschmack des Biers. Wir kennen die obergärige und die untergärige Hefe.
Wasser ist genauso ein wichtiger Inhaltstoff des Biers und beeinflusst alle Prozesse bei der Vorbereitung des Biers. Aber, auch das beste Wasser kann ohne andere gute Inhaltstoffe und ohne die richtige Vorbereitung kein gutes Bier ergeben. Erst die richtige Kombination von allen vier Inhaltstoffen gibt ein ausgezeichnetes Bier.

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